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Jennifer

"Kurz gesagt, man hat bei mir einen Tumor im Dickdarm und Metastasen in der Leber entdeckt, ohne dass ich etwas gemerkt hätte."

Das erste und tatsächlich mein einziges wirkliches Symptom hatte ich in einem Eurostar-Zug auf dem Weg in den Skiurlaub. Ich hatte plötzlich ein komplett heißes Gesicht – das wird als Rötung oder Flush bezeichnet – und das blieb auch während des gesamten Skiurlaubs.

Ich hab mich aber nicht groß drum gekümmert, weil es ja kalt war; das war zwar etwas seltsam, verschwand aber schließlich wieder komplett, bevor ich wieder zuhause war. Dummerweise habe ich keine Fotos gemacht, was wohl nicht so gut war.

Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht, weil ich weiter Appetit und einen tollen Skiurlaub hatte. Zuhause bin ich dann aber zum Arzt gegangen, der dann versuchte, eine Diagnose zu stellen. Erst hat er die Tests gemacht, die man so kennt: Urin- und Bluttests und so. Da kam aber nichts bei heraus. Ich war dann noch ein- oder zweimal beim Arzt, hatte aber überhaupt keine Symptome. Er hat das schließlich als Ausschlag bezeichnet und meinte, dass Ausschläge und Allergien – er dachte, es könnte vielleicht eine Allergie sein – wirklich schwer zu verstehen sind. Also sagte er – und das fand ich damals ganz okay – “kommen Sie einfach wieder, wenn so ein Flush oder etwas Ähnliches wie eine Allergie noch einmal auftritt‘”. Natürlich war ich nicht wieder da, weil ich ja nichts mehr hatte.

Erst ungefähr ein Jahr später ging ich wieder zum Arzt. Es war nicht der gleiche Arzt und ich ging auch nur hin, weil ich völlig kaputt und müde war. Ich habe noch unterrichtet, habe viel mit den Enkeln unternommen. Aber mein Kopf juckte jetzt, ich war so müde, und außerdem hatte ich auch Durchfall. Nicht sehr stark, aber doch so, dass ich abgenommen hab und mich etwas erschöpft fühlte. Eine der Schulassistentinnen hat mich überredet, also war ich wieder beim Arzt, das war am Ende des Sommersemesters.

Zu der Zeit bin ich auch in Rente gegangen – nicht wegen dieser Sache, sondern weil ich das Rentenalter erreicht hatte. Die Ärztin, zu der ich ging, konnte sich das Kopfjucken nicht erklären; sie kümmerte sich also hauptsächlich um die Bauchsache. Das war noch eine ganz junge Ärztin und sie wollte, dass ich eine Darmspiegelung machen lasse. Allein der Begriff hat mich völlig entsetzt. Sie meinte, ich sei in einem Alter, in dem vielleicht jeder eine machen lassen sollte und es sei auf jeden Fall eine gute Idee. Daran habe ich mich gehalten und sobald das Semester vorbei war, habe ich im nächsten Krankenhaus eine Darmspiegelung machen lassen.

Kurz gesagt, man hat bei mir einen Tumor im Dickdarm und Metastasen in der Leber entdeckt, ohne dass ich etwas gemerkt hätte. So fing alles an. Die Diagnose lautete also neuroendokrine Tumoren im Darm mit Metastasen im rechten Teil der Leber.

Da ich ziemlich fit und aktiv bin und scheinbar nicht so viele Symptome hatte, sollte ich möglichst bald operiert werden. Das ist dann auch passiert. Ich hatte eine Doppel-OP an Darm und Leber, die sehr gut verlaufen ist…so hieß es. Es blieb nur ein kleiner Tumor in einem Teil der Leber übrig, glaube ich. Nach der OP war ich also wirklich froh und glücklich.

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